Für mich ist mein Bullet Journal mein Leben geworden, weil es so viel mit mir gemacht hat. Man kann das von der rein technischen Seite sehen, aber ich sehe eher das, was in meinem Kopf passiert ist.

Ein typischer Fehler im Bullet Journal ist, dass man glaubt, man müsste perfekt sein, weil das auf Instagram so wirkt. Das ist aber absolut nicht notwendig, denn ein Bullet Journal ist dann perfekt, wenn es für dich perfekt ist. Wie andere meine Layouts finden, ist eigentlich nicht relevant. Zumindest gilt das nicht für mein privates Bullet Journal.

Ein anderer Fehler ist zu denken, dass es beim Bullet Journal darum geht, dass die Gestaltung besonders auffällig sein muss, damit die Methode funktioniert. Das ist nicht das worum es geht.

Ryder Caroll schreibt in seinem Buch “Die Bullet Journal Methode, dass das Bullet Journal “To-Do-Liste, Tagebuch, Kalender, Skizzenbuch oder auch alles zusammen sein kann, alles an einem Platz.” Er beschreibt weiter, dass die Flexibilität des Bullet Journals von seiner Struktur kommt, die sich durch ihre Module auszeichnet.

Wow, das war jetzt sehr technisch. Was ist damit gemeint? Ein Bullet Journal besteht aus mehreren Teilen. Man kann sein Jahr gestalten, den Monat oder die Woche. Dabei kann man eine Monatsübersicht zeichnen. Sie kann helfen sich einen Überblick über den Monat zu verschaffen.

Viel wichtiger ist aber, dass man den Tag festhält. Jeden Tag passiert so viel in unserem Kopf und um uns herum. In der aktuellen Zeit ist eigentlich kein Tag mehr so wirklich planbar und das macht es nicht unbedingt einfacher zu planen.

Für mich geht es beim Bullet Journal um eine entscheidende Sache. Es ist das Mindset. Das Wort meint die Denkweise, unsere Denkmuster. Es kann uns mit dem Bullet Journal gelingen, unser Denken und unser Verhalten zu beobachten und daran zu arbeiten.

Wie funktioniert das mit dem Mindset? Darum wird es morgen in meinem Blogbeitrag gehen.

Ich möchte hier nochmal die Chance nutzen, dich auf meine Umfrage hinzuweisen. Ich habe eine Umfrage entwickelt, um herauszufinden, was ein gutes Bullet Journal für den einzelnen braucht, wenn es komplett ausgearbeitet ist. Ich arbeite an einem Bullet Journal, das aus fertigen Layouts besteht. Was will ich damit erreichen? Die Antwort ist für mich ganz simpel: Das Bullet Journal hat so viel mit mir gemacht. Ich möchte mein Wissen nicht für mich behalten, sondern mit dir teilen und dich inspirieren. Vielleicht denkst du: “Das ist alles so kompliziert, das schaffe ich nie.”. Diese Angst kann ich dir nehmen. Natürlich lässt ein fertiges Layout es nicht zu, dass man sich komplett frei entfalten kann, aber es kann den Anfang machen. Es kann dir helfen in der Praxis zu erkennen, wie ein Bullet Journal funktioniert. Ich würde mich freuen, wenn du die Umfrage machen würdest. Das würde mir helfen, die Bedürfnisse zu erkennen und die Gestaltung anzupassen.

Du findest die Umfrage hier: https://survey.questionstar.com/e01bdfc7

Danke für deine Mithilfe.

Für heute wünsche ich dir erst einmal einen schönen und erfolgreichen Tag.

Deine Madlen