Mindset oder auch auch Denkmuster meint unsere Strukturen im Kopf. Man unterscheidet zwei Arten von Denkmustern, die ich mal in einer Tabelle übersichtlich darstellen möchte.

Bereichstarres Denkmusterdynamisches Denkmuster
Lernen“Fähigkeiten und Qualitäten
sind feststehende Eigenschaften,
die sich nicht verändern lassen.”
“Neue Fähigkeiten können durch Übung erworben werden.”
Herausforderungen“Ich vermeide Herausforderungen. Sie bringen mich nicht zum Erfolg.”“Scheitern ist ein Teil des Lernprozesses und lässt mich wachsen.
Deshalb nehme ich Herausforderungen an und wachse mit ihnen.”
Feedback“Ich brauche kein Feedback. Ich bin unabhängig und muss mir nicht von anderen sagen lassen, was ich ändern müsste.”“Feedback ist meine einzige Chance um besser zu werden. Natürlich hört niemand gern Kritik, aber nicht ich werde bewertet, sondern nur meine Arbeit und die war vielleicht gerade nicht so wie erwartet.”
Erfolge anderer“Ich lasse mich nicht von dem Erfolg anderer beeinflussen. Sie sollten auch nichts Neues probieren. Ich möchte mich sowieso nicht verändern.”“Ich freue mich, wenn andere Erfolg haben. Ich gratuliere ihnen und lobe sie, für das was sie erreicht haben.”
Problemlösung“Probleme können andere lösen. Ich löse sie bestimmt nicht.”“Probleme sind Chancen etwas Neues zu lernen. Ich bleibe dran und nutze sie für mich.”
Entwicklung“Ich schaue immer wieder auf meine vergangenen Erfolge zurück und bin davon überzeugt, dass mein Leben perfekt ist.”“Es ist wichtig andere zu fördern. Kein Talent nützt etwas, wenn ich nicht hart an mir arbeite.”

Das ist das, was diejenigen mit einem starren Denkmuster und mit einem dynamischen Denkmuster von sich sagen müssten. Mach dir aber keine Sorgen, wenn du dich auf der Seite des starren Denkmusters wiederfindest. Ich war auch auf dieser Seite. Es ist auch ok, irgendwo dazwischen zu sein. Wahrscheinlich ist niemand so arrogant von sich zu behaupten, dass er perfekt wäre.

Wir hängen aber so schnell in Gewohnheiten fest und müssen darum kämpfen sie wieder loszuwerden, wenn sie uns daran hindern, an uns zu arbeiten. Das kann man eben genau durch das Bullet Journal erreichen. Das geht aber nur dann, wenn man anfängt. Du kannst anfangen.

Dein Weg wird weitergehen, wenn du die Layouts aus dem Bullet Journal in dein Leben integrierst und vor allem, wenn du dich selbst besser kennenlernst. Ich habe so viel über mich erfahren. Vielleicht kann ich dir auch damit helfen.

Morgen geht es um den Aufbau eines Bullet Journals. Wo soll ich anfangen? Ich helfe dir dabei.

Bis dahin wünsche ich dir einen schönen Tag.

Deine Madlen