Disclaimer: Unbezahlte Werbung. Alle Produkte wurden von mir selbst gekauft.

Ich habe einen extrem hohen Verbrauch an Notizbüchern. Das ist zwar an sich nicht schlimm, weil ich mir den Raum geben muss, um mich mit dem Bullet Journal weiter zu entwickeln. Wenn ich aber jeden Monat 200 Seiten brauche, ist der Gedanke der Nachhaltigkeit nicht zu vernachlässigen. Das macht es nicht so einfach, das richtige Notizbuch zu finden. Die liebe Lisa vom Kanal Einfach_Lilienhaft hat sich in den letzten Wochen auf ihrem Kanal mit nachhaltigen Notizbüchern beschäftigt und mir damit viele neue Denkanstöße gegeben. Um diese soll es hier in diesem Artikel gehen.

Alternative Produktionsmittel sind eine Option die Nachhaltigkeit zu stärken. Dabei gibt es einen neuen Trend natürliche Materialien zu verwenden. Hier sind mir zwei Alternativen aufgefallen, die sich auf die Verwendung von Obstresten beziehen. Wir alle verwenden die Schalen eines Apfels nicht weiter, wenn wir den Apfel gegessen haben, außer wir essen sie mit. In der Industrie ist das noch auffälliger, da hier die Reste einfach zu Müll werden.

DM verkauft eine Marke, die sich auf das Thema Nachhaltigkeit spezialisiert hat. Die Marke heißt Share. Es geht vor allem darum, mit dem Kauf der Produkte Projekte zu unterstützen, die in unterschiedlichen Ländern helfen, die Lebenssituation der Menschen im Land zu verbessern. Beim Kauf der Produkte geht ein Teil des Kaufpreises an die Projekte. Mit einem QR-Code auf der Verpackung und der Kamera im eigenen Handy kann man nachvollziehen, welches Projekt man mit dem Kauf des Produktes unterstützt hat.

Soviel zur Vorgeschichte. Ich habe das Notizbuch mit Stifttests und den unterschiedlichen, aber für mich typischen Layouts getestet und möchte euch in diesem Beitrag meinen ersten Eindruck mitteilen.

Zu meinen Basics gehören der Tombow Fudenosuke, die Crayola Supertips, die Tombow ABT, die Pentel Touch, die Tombow Twintone, die Zebra Mildliner und seit neuestem auch die Edding Brushpen 1340.

Hier sind zuerst einmal die Eckdaten zum Notizbuch:

  • klassisches A5-Format
  • Punktraster mit 5mm Abstand
  • Der Einband ist ein Hardcover, das aber flexibel ist
  • in Italien hergestellt
  • Einband und Seiten bestehen zu Teilen aus Apfelschalen

Das Projekt, das mit den Schreibwaren von Share unterstützt wird ist die Spende einer Schulstunde.

Bei DM kostet das Notizbuch 9,95 Euro. Ob sich dieser Preis lohnt, erfahrt ihr in meinem Fazit.

Jetzt aber erstmal dazu, was mein erster Eindruck war. Ich habe das Notizbuch geöffnet und war überrascht. Man sieht eindeutig, dass etwas anders ist als bei anderen Notizbüchern, mit denen ich bis jetzt gearbeitet habe. Das Papier hat einen cremefarbenen Ton, aber mit den Einschlüssen aus den Apfelschalen. Ich zeige euch mal auf einem Bild was ich meine.

Diese kleinen Punkte im Papier sind wirklich besonders.

Man kann sie als störend empfinden, aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Für mich spricht das absolut dafür, dass die Inhaltsstoffe des Papieres wirklich natürlich sind, was den Nachhaltigkeitsgedanken absolut unterstützt.

Der Abstand des Rasters ist für mich auch völlig ok, auch wenn ich mich an das kleinere Muster der Rasters im Almanach gewöhnt habe. Durch den Abstand von 0,5 cm ist es aber einfacher zu zählen. Man muss hier bei einem Layout im Bullet Journal nicht viel nachdenken, was das arbeiten sehr einfach macht. Ich habe auch keine Probleme mehr damit, zwischen den Notizbüchern umzuschalten.

Das Notizbuch von Share hat keine Seitenzahlen, was mir persönlich ein bisschen fehlt. Ich möchte hier aber keine Vergleiche ziehen, denn ein gepunktetes Notizbuch ist nicht zwangsläufig ein Bullet Journal und das bedeutet, dass man nicht zwangsläufig Seitenzahlen erwarten kann.

Ich finde es gut, dass das Notizbuch von Share keine Froschtasche hat, was ich ja so sehr hasse. Eine Einstecklasche im Einband, in die ein Blatt passt, wäre aber super. Das wäre vielleicht so ein kleiner Verbesserungsvorschlag, da ich in meinem BuJo gern mal ein Foto dabei habe.

Der Einband ist auch super hochwertig verarbeitet und lässt bei mir keine Wünsche offen. Es gibt das Notizbuch in gelb und rot. Beide Farben sind super leuchtend und auf dem Cover ist das Logo der Marke und ein Wellenmuster eingeprägt, was das Ganze nochmal hochwertiger erscheinen lässt. Hier ist es aber nicht nur der äußere Schein, sondern die Qualität ist wirklich toll. Genaueres kann man dann noch nach dem Langzeittest erfahren, aber dazu muss ich noch ein bisschen weiter testen.

Jetzt noch zum Pen-Test.

Ich habe mit allen Stiften in Layouts gearbeitet, die ich zur Verfügung hatte. Dabei waren die Ecoline Brushpens, der Tombow Fudenosuke, der Tombow ABT, die Crayola Supertips, die Stabilo Brushpens, die Edding 1340 und die Tintenroller, die Share jetzt selbst auch im Sortiment hat. Und ich muss sagen, dass mich kein Stift so sehr in seinem Ergebnis verwundert hat. Das Notizbuch hat zwar ein leichtes Ghosting (Durchscheinen) beim Tombow ABT und beim Tombow Fudenosuke gezeigt, aber kein Bleeding (Durchbluten). Damit ist es für das Bullet Journaling sehr gut geeignet. Einzig und allein der Pigma Micron hat in der Stärke 0.8 mm auf der anderen Seite Spuren hinterlassen.

Copyright: Madlen Peilke

Kommen wir nun zum Fazit:

Alles in allem bin ich mit dem Notizbuch von Share mehr als zufrieden: Preis und Leistung passen zusammen und für den Wert, den das Notizbuch bietet, sind die 9,95 Euro mehr als gerechtfertigt. Zumal man den sozialen Wert des Produktes nicht vergessen darf. Es ist klar nachvollziehbar, welches Projekt man unterstützt, was für Unternehmenstransparenz spricht. Leider ist das meistens heute nicht mehr der Fall. Ich persönlich schätze es auch sehr zu wissen, wo die Materialien herkommen. Der Gedanke der Nachhaltigkeit hat nicht nur was mit dem guten Gewissen zu tun.

Mir geht es beim Thema Nachhaltigkeit vor allem um den Nutzen für die zukünftigen Generationen. Der ist hier sogar doppelt im Blick, wenn man es genau nimmt, sogar dreifach.

Es wird etwas für die Entwicklung der Gesellschaft in anderen Ländern getan, weil Schulbildung vor allem dazu beiträgt, dass sich die Kinder in den Zielländern der Projekte später selbst versorgen können. Langfristig tragen sie damit dazu bei, Entwicklungshilfe im eigenen Land zu leisten. Das Ganze ist also Hilfe zur Selbsthilfe.

Weiterhin werden unsere eigenen und auch die Ressourcen anderer Länder geschont, indem für Papier nicht wie üblich Wälder abgeholzt werden.

Und der dritte Faktor ist für mich der Faktor Müll. Notizbücher sind die Grundlage für Abfall, der nicht sein müsste. Zum einen weil sie in der Produktion Müll produzieren und zum anderen auch weil sie zu Müll werden, wenn sie voll sind, weil nicht jeder seine Notizbücher aufhebt.

Share leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Zukunft – für den einzelnen Menschen und den Planeten. Damit kann jeder einen Beitrag leisten.

In einem weiteren Artikel kannst du dann erfahren, wie das Share-Notizbuch im Langzeittest abschneidet. Dabei interessiert mich besonders das Cover und die Langlebigkeit vom Gummiband.

Danke, dass du diesen Beitrag gelesen hast.

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag, Mittag, Abend oder wann auch immer du diesen Artikel liest.

Liebe Grüße,

deine Madlen

PS: Wenn du noch mehr über das Notizbuch von Share wissen möchtest, dann schau dir das Video von Lisa vom Kanal Einfach_Lilienhaft an. Sie liefert nochmal ein paar Hintergrundinformationen und eine andere Sicht auf die Dinge. Hier ist das Video.

Copyright: einfach_lilienhaft