Viele Menschen denken, dass es hochkompliziert sei, einen Daily Log zu führen. Das ist so aber nicht ganz richtig. Wenn man die Bullet-Journal-Methode einmal richtig verstanden hat, ist die Tagesübersicht ein Kinderspiel. Wenn du noch gar nicht mit dem Bullet Journal angefangen hast, ist das vielleicht sehr weit entfernt für dich, aber in diesem Artikel möchte ich dir zeigen, dass es das gar nicht ist.

©️ Madlen Peilke, xSeitenSeele und Creative Brain, Erfurt, Juli 2022.

Wenn du mit dem Bullet Journal starten möchtest, fragst du vielleicht: Wo soll ich nur anfangen? Meine klare Antwort: Du musst das Rapid Logging verstehen. Es bildet die Grundlage für den Daily Log und im Grund brauchst du nur die drei Symbole: Punkt, Kreis und Streich. Was sich jetzt anhört wie in einem Kinderreim, ist die Grundlage der Bullet-Journal-Methode.

Ich habe dir im Bild oben alles noch einmal zusammengefasst, aber jetzt möchte ich noch einmal auf die Bedeutung des Daily Logs aka Tagesübersicht eingehen.

Das Arbeitstier des Bullet Journals – die Tagesübersicht

Hier kannst du alles verarbeiten, was über den Tag passiert. Es sind nicht die ganzen bunten Bilder, die du auf Instagram siehst. Es sind deine Aufzeichnungen im Daily Log, die dich die Zusammenhänge erkennen lassen. Du kannst in Echtzeit erfassen, was über den Tag passiert. Die drei Symbole, die ich eben genannt habe, machen es dir dabei möglich, dich kurz zu fassen und bei deiner Reflexion Dinge sofort wieder einordnen zu können. Du brauchst im Daily Log keine langen Sätze. Es reicht, wenn du kurz aufschreibst, was passiert ist.

Reflexion hilft dir, dich selbst besser zu verstehen

Ich betone es immer wieder – es ist die Funktionalität der Methode, nicht ihre Gestaltung. Es ist nicht wichtig, wie schön deine Handschrift ist. Was möchtest du mit der Bullet Journal Methode erreichen? Dich selbst besser verstehen? Ein Ziel erreichen? Eine Herausforderung angehen? Dann darfst du dich nicht mit dem vergleichen, was du auf den sozialen Medien siehst. Nutze den Daily Log, wie er vom Erfinder der Methode gedacht ist, als Protokoll deiner Existenz. Du kannst so auch noch nach Jahren Zusammenhänge wiederherstellen, die dir ohne den Daily Log nicht möglich gewesen wären.

Was, wenn eine Seite in der Tagesübersicht nicht reicht?

Dann beginne eine zweite Seite. Es ist kein Problem, wenn sie nicht voll wird. Du musst nichts künstlich erzwingen oder dir etwas ausdenken. Du kannst einfach am Ende des Tages einen Strich ziehen und am nächsten Tag genau darunter mit dem neuen Tag beginnen. Aber ein Wort zur Vorsicht: Beende den Tag nicht, bevor der neue anfängt. Was meine ich damit?

Kennst du das: Du gehst abends ins Bett und wachst in der Nacht auf, weil dich was beschäftigt? Wohin willst du das jetzt schreiben, wenn du dich entscheidest, dein Bullet Journal nochmal zur Hand zur nehmen? Ziehe den Strich unterm Tag erst am nächsten Morgen, wenn du dein Bullet Journal dann wieder in der Hand hast und in einen neuen Tag startest. Das gleiche gilt übrigens auch, wenn du mal gesehen hast, dass Menschen ihre Daily Logs vorbereiten und für jeden Tag eine Seite festlegen. Das ist schlichtweg an der Methode vorbei. Und hier gibt es wirklich ein Richtig und ein Falsch.

Hast du noch Fragen zum Daily Log?

Dann schreibe mir gern auf Instagram. Dort siehst du auch, wie sich ein Daily Log bei mir über den Tag füllt. Du findest mich hier: https://www.instagram.com/xseitenseele/

Wenn du in einem Einzelcoaching in 90 Minuten Antworten auf tiefergehende Fragen zum Bullet Journal hast, dann schau gern hier vorbei: https://bulletjournalxseitenseele.online/coaching-1-zu-1/

Und jetzt wünsche ich dir noch einen wunderschönen Tag, Mittag, Abend oder eine gute Nacht, wann auch immer du diesen Artikel liest.

Bye und Shalom,

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